Monrise | Consulting Deutschland - Mongolei
REISETIPPS
Reisetipps für Geschäftsreisende
- Die bequemste Art nach Ulaanbaatar zu kommen, ist mit der mongolischen
Fluggesellschaft MIAT, die jeweils am Sonntag und am Donnerstag von UB nach Berlin, bzw. umgekehrt fliegt.
Im Sommer wird der Flugplan meist noch verdichtet. Als Fluggerät für die Strecke TXL (Berlin / Tegel) - ULN (Ulaanbaatar / Buyant-Ukhaa) wird ein A310-300 eingesetzt. Das eingesetzte Flugzeug ist allerdings sehr eng bestuhlt, man sollte sich darauf einrichten. Die Tickets bucht man am besten direkt im Berliner Büro der Fluggesellschaft.
- Die Flüge in die Mongolei sind im Sommer und zu den Semesterferien meist
bereits Monate vorher ausgebucht. Kurzfristige Reiseplanungen sind da kaum
möglich. Für Inlandsflüge gilt das gleiche.
Den Inlandsflugverkehr bestreiten derzeit drei Fluggesellschaften, neben der MIAT fliegen noch die AERO MONGOLIA und BLUE SKY wichtige Ziele an. Wenn die Wahlmöglichkeit besteht, sollte man sich immer für die AERO MONGOLIA entscheiden, die der MIAT in Punkto Service und mit ihrem modernen Fluggerät derzeit weit davonfliegt.
- Visa sind nach der derzeit gültigen Regelung in Ulaanbaatar auch am Flughafen erhältlich.
Die Ein- und Ausreiseformalitäten sind völlig unproblematisch.
- Es gibt heute in UB zahlreiche Hotels der unterschiedlichsten Preisklassen.
Bestes Hotel ist dabei mit Sicherheit das "Tschingis", das jeden internationalen
Standard erfüllt. Etwa preisgleich sind das "Ulaanbaatar" und das "Bayangol
Hotel", die allerdings noch aus der Vorwendezeit stammen und insgesamt etwas
betagt sind, allerdings liegen beide günstig im Stadtzentrum. Recht gemütlich
und für Deutsche eine Art Treffpunkt ist das Hotel "Edelweiß" Konkrete Preise
gibt es hier.
- Mit in Deutschland bei D1, D2 und O2 angemeldeten Handys kann man heute ohne Probleme in der Mongolei telefonieren. Die Tarife ins Ausland sind aber relativ hoch. Sparen kann man, wenn man sich mit billigen Vorwahlen aus Deutschland anrufen lässt, und dafür eine mongolische Prepaid-Karte für sein Handy kauft. Dann schlagen nur etwa 22 Cent pro Minute zu buche. Das ist immer der einfachste Weg, denn die meisten Festnetzanschlüsse in UB sind nicht für Auslandsgespräche freigeschaltet. Außerdem gehört es
in UB einfach zum guten Ton, immer ein Handy dabei zu haben.
- Die Netzabdeckung für Mobiltelefone in der Mongolei erstreckt sich heute auf Ulaanbaatar und alle Aimakzentren. Es wird aber weiter daran gearbeitet und wichtige Siedlungen erhalten ebenfalls eine Netzabdeckung. Auf Überlandtouren hat man somit etwa alle 200 Kilometer die Möglichkeit mobil zu telefonieren.
- In allen Aimakzentren existieren Internet Cafes in denen man E- Mail Kontakte herstellen kann. Diese Einrichtungen befinden sich häufig in den Postämtern. Die Übertragung läuft oft über Satellit und ist damit etwas langsam.
- Taxi-Fahren ist in UB unproblematisch: einfach an der Straße den Daumen
heben, denn etwa jedes dritte Auto fährt als Gelegenheitstaxi. Besser ist
es aber für den gesamten Zeitraum ein Fahrzeug und Fahrer am besten mit Deutschkenntnissen
zu mieten. Das ist unter dem Strich kaum teurer und man weiß immer, dass
man auch dahin kommt, wo man eigentlich hin wollte.
- In UB gibt es kaum Straßennamen und wenn, dann werden sie nicht verwendet. Das führt in einer Millionenstadt natürlich zu Problemen. Die Taxifahrer erhalten ihre Wegbeschreibung etwa in der Form, das dritte Haus rechts in der zweiten Querstraße in westlicher Richtung nach dem Einkaufszentrum XY. Wer das nicht beherrscht sollte doch einen eigenen Fahrer nehmen.
- Für Überlandfahrten kommen eigentlich nur gemietete Geländefahrzeuge mit erfahrenen
Fahrern in Frage. Wer das vor hat, sollte sich die speziellen Reiseinfos
für Outdoor-Reisende ansehen.Die Firma Monrise kann Ihnen dazu immer ein gutes
Angebot machen.
- Wer längere Zeit in UB bleibt, sollte sich nach einer sog. Gästewohnung umsehen;
das ist bedeutend billiger und es gibt durchaus gute Angebote.
- Um seine Verpflegung braucht man sich in UB keine Sorgen zu machen. Wer die
Wahl hat, kann sich jederzeit in einem Restaurant mit europäischer Küche gewohnt
bedienen lassen. Auch das Angebot in den guten Lebensmittelgeschäften bietet
die von zu Hause gewohnte Auswahl. Wem das nicht reicht, der kann in einer deutschen
Konditorei und in einer deutschen Fleischerei heimische Produkte kaufen. Problematisch
sind höchstens Einladungen der mongolischen Gastgeber, die besonders traditionelle
Speisen präsentieren wollen, aber auch hier gilt, wer nicht will, der muss auch
nicht.
- Wer bei offiziellen Stellen oder Firmen einen Termin hat, sollte immer pünktlich
erscheinen. Das Klischee der meisten Reiseführer, dass die Mongolei eine zeitlose
Gesellschaft sei, taugt höchstens bei den Viehzüchtern in der Gobi. Gerade von
Deutschen wird absolute Pünktlichkeit vorausgesetzt und die hierzulande oft
gebrauchte Entschuldigung des Vielbeschäftigtsein akzeptiert dort niemand!
- Bei geschäftlichen oder offiziellen Anlässen sollte man unbedingt auf entsprechende Garderobe achten. Legere Kleidung gilt bei solchen Anlässen als verpönt und wird stets damit gleichgesetzt, dass der Träger keine Bedeutung besitzt.
- Die Nächte in Ulaanbaatar können u.U. sehr lang werden. Heute gibt es eine
Vielzahl von Möglichkeiten der Unterhaltung. Einige Hinweise dazu gibt es im
Reisebericht "Ulaanbaatar
bei Nacht". Allerdings sollte man nicht glauben, dass die Mongolei ein billiges
Land ist. Das Preisniveau ist im Allgemeinen ziemlich hoch. Es gibt auch keine
Trennung in eine mongolische und in eine Ausländergesellschaft.
- Wer noch Beratung oder Hilfe für seine Mongolei-Reise benötigt, für den ist
unser Monrise-Büro in Ulaanbaatar die richtige Adresse. Mehr zu unseren Leistungen
gibt es unter Wirtschaftsdienstleistungen.
Jens Geu
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