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Reisetipps für Winterreisen

  • Wintertouren in der Mongolei haben durchaus ihren Reiz und gewinnen immer mehr Freunde.
  • Der Winter in der Mongolei dauert praktisch von November bis März, die Monate Oktober und April sind bezüglich der Witterung kaum berechenbar, in diesen Monaten können sowohl 15 Grad plus als auch 15 Grad Minus herrschen.
  • Da im Winter oft sonniges Wetter vorherrscht ist es zumindest tagsüber kein großes Problem. Kritische Kälte herrscht im Januar und noch im Februar, somit bleiben der November, Dezember und März sozusagen als die Winterreisezeit.
  • Wintertouren können als Skiwanderungen, Geländewagentouren oder neuerdings auch als Hundeschlittentouren stattfinden, eine entsprechenden Anbieter gibt es bereits.
  • Trotz Dauerfrost von November bis März ist die Schneebedeckung in der Mongolei gering und nur im Norden nennenswert. Relativ schneesicher ist die Region um den Khuvsgul See, der Ulaan Taiga, und Regionen im Chentij.
 
  • Größtes Problem bei Wintertouren ist die Unterkunft, was im Sommer mit einem Zelt kein Problem darstellt, kann im Winter schon ein Problem werden. Selbst bei relativ angenehmen Tagestemperaturen, wir es nachts immer kalt.
  • Schneestürme sind die größte Gefahr im Winter, sie werden aber meist relativ frühzeitig angekündigt, deshalb sollte man immer Zugriff auf aktuelle Wetterinformationen haben.
  • Besonders interessant im Winter ist der Khuvsgul See, der, wenn er im Winter eine Eisdecke hat, Fahrten mit Fahrzeugen in Gegenden zulässt, die man im Sommer kaum erreichen kann. So dauert die Fahrt von Chatgal zum Nordufer des Sees im Winter nur wenige Stunden, im Sommer ist man dafür über Land zwei Tage unterwegs und kann die Strecke kaum ohne Materialschaden überstehen.
Jens Geu
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